1 Herz, 2 Städte.

Stella (= lateinisch “Stern”) strahlt von allen Seiten. Als gebürtige Griechin lebt sie den Reiz zweier Städte.

Als Lebensmittelpunkt hat sie Dortmund für sich gefunden; die Stadt Athen als neuen Ort der Inspiration. Eigentlich stammen sie und ihre Familie aus einem anderen Teil Griechenlands, doch Athen hat sie -quasi lieber spät als nie- erst kürzlich für sich entdeckt.

Als gelernte Schneiderin waren viele Jahre in Dortmund anderen beruflichen Themen gewidmet. Doch während eines Freundinnen-Besuchs in Athen konnte diesen Sommer ein grundlegendes Talent wieder entfacht werden: Kleidung nähen. Das Stöbern in mediterranen Textil-Läden, Stellas erlesender Geschmack für besondere Stoffe und der Lebensrhythmus Athens wird von ihr in einem auffallenden Kleidungsstück festgehalten:  der Kaftan. Bei Wikipedia liest man, wie vielschichtig die kulturellen Wurzeln des Kleidungsstück sind. “Es ist ein langes Woll- oder Seidenhemd aus Brust- und Rückenstück, das über den Hüften gegürtet wird. Gewöhnlich tragen Männer den Kaftan bis zu den Kniekehlen, Frauen bis zu den Knöcheln” (Zitat Wikipedia). Stella erzählt begeistert, wie gerne sie den Kaftan trägt: es ist luftig und vermittelt ein Gefühl von Freiheit. Getragen kann er von Männern und Frauen. Denn, so beschreibt sie weiter, darum geht es im Leben: Herausfinden, was Spaß macht.

Diesem Lebensrhythmus folgend, verarbeitet sie Freude und Freiheit, kulturelle Vielfalt und einen Hauch Urlaub am Meer zu Kaftanen, deren Stoffe so fröhlich und positiv sind wie sie eben selbst.

Vielen Dank, liebe Stella, für diesen Einblick in deine Welt! Ich bin gespannt auf viele, bunte Kaftane.

Porträtfotos und Text: kulturundchaos.de